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ich weiß nicht recht warum, aber in leipzig findet meine arbeit regelmäßig neue freunde. alleine diese tatsache ist schon mal gut.
darüber hinaus ist es aber auch der dortige kontext, der mich immer wieder freut. so erscheint meine arbeit dort doch stets an orten an denen auch ganz persönliche vorbilder von mir schon zu sehen waren oder sind. in der eexistence gallery hatte ich das vergnügen gemeinsam mit hans bernhards ‘gwei‘-projekt in einer show vertreten zu sein.
diesmal hat sich eine kooperation mit der KUB-gallerie ergeben, dort war zuvor bereits oliver ressler mit seinem herausragenden ‘what is democracy?‘-projekt zu sehen.
nun ist ‘die neue ehrlichkeit‘ dort seit dem 17. märz in einer gruppenausstellung zu gast.
franziska eißner, die dortige kuratorin hat unter dem titel “EURE ARMUT KOTZT MICH AN! – Der Obdachlose als ‘role model‘ in der zeitgenössischen Kunst” gemeinsam mit dem museum der bildende künste und weiteren mitstreitern ein beachtliches programm auf die beine gestellt.
neben der obligatorischen ausstellung, gibt es eine reihe von veranstaltungen, dazu gehören performance, buchpräsentation und podiumsdiskussion in denen es um die auswirkungen und ausprägungen alter und neuer armutsphänomene geht. alle infos zum projekt gibt es auf der kub-webseite, www.galeriekub.de .
Vernissage: 17. März // 20 Uhr
Dauer der Ausstellung: 17. März – 16. April 2011
Götz Bury (Wien), Moritz Fehr (Berlin), Göran Gnaudschun (Potsdam), Fabian Hesse (München), Florian Kuhlmann (Düsseldorf), N55 (Kopenhagen), Danny Schulz (Leipzig), Daniel G. Schwarz (Leipzig)
Vernissage: 17. März 2011
Buchpräsentation: 19. März 2011 (Museum der bildenden Künste Leipzig)
Performance Gut Leben ohne nix: 2. April 2011
Podiumsdiskussion: 16. April 2011
Materiell gesehen gilt derjenige als arm, der hungern muss, ohne Obdach ist und in Lumpen geht, dem es an physischer Stärke und sozialer Kompetenz mangelt, dem es an Einfluss, Ansehen und Wissen fehlt, dessen Rechte beeinträchtigt sind, der sich nicht verteidigen kann, der Verlassen ist und nicht von seiner Arbeitsleistung leben kann. Dabei reichen die Reaktionen auf Armut von Mitleid, Schuldgefühlen und Unbehagen über Angst und Aggression bis hin zu Verachtung und Ablehnung.
Als abstraktes Phänomen gefasst ist Armut an sich nicht darstellbar, sondern manifestiert sich vielmehr in den Lebensumständen von Menschen und im Verhalten ihres gesellschaftlichen Umfelds. Kommunikation und Verhalten sind derart aufeinander abgestimmt, dass im Falle einer Überschreitung beziehungsweise Nicht-Einhaltung der ausgehandelten gesellschaftlichen Pflichten die entsprechenden Individuen an die Peripherie der Gesellschaft exkludiert werden. Dieser Verdrängungsprozess geht mit einem sozialen Abstieg einher. Die sichtbarste und gleichsam unterste Stufe von Armut bilden die Bettler und Obdachlosen.
19. März 2011 // 16-20 Uhr
Buchpräsentation und Diskussion:
Ort: Museum der bildende Künste Leipzig
Dr. Nina Trauth (Kunsthistorikerin und Kuratorin, Trier)
Andreas Pitz (Sozialarbeiter, Nierstein)
Dr. Nike Bätzner (Kunsthistorikerin, Halle)
Göran Gnaudschun (Künstler, Potsdam)
Moderation: Dr. Michael Scholz-Hänsel (Kunsthistoriker, Leipzig)
INFO: Vorstellung der Publikation ARMUT IN DER KUNST DER MODERNE in der Kunst der Moderne, herausgegeben von. Dr. Michael Scholz-Hänsel und Franziska Eißner. Die offizielle Buchpräsentation findet im Rahmen der Buchmesse Leipzig im Museum der bildenden Künste Leipzig am 19. März statt.
Die Texte der Publikation reflektieren den aktuellen Wissenstand bezüglich der Armutsdarstellung in der Kunst des 20. Jahrhunderts und liefern einen ersten thematischen Überblick zu diesem sehr aktuellen Thema. Dessen Relevanz bezeugt sich insbesondere im Wiederaufleben der alten Gegensätze zwischen Arm und Reich in Folge der Globalisierung aber auch im Aufkommen neuer Begriffe wie RELATIVE ARMUT und NEUE UNTERSCHICHT im politischen Diskurs. Auch die Kunst hat sich neu zum Thema Armut positioniert, wobei sich interessante Parallelen zwischen den ARMEN STILLLEBEN in der spanischen Malerei des 17. Jahrhunderts einerseits und der ARTE POVERA oder bestimmten Richtungen der Fotografie im 20. und 21. Jahrhundert andererseits ausmachen lassen.
16. April 2011 // 17 Uhr
Podiumsdiskussion
Prof. Elke Brüns (Dozentin und Bloggerin von Das Gespenst der Armut)
Dr. Thomas Feist (Bundestagsabgeordneter CDU, Leipzig), angefragt
Daniela Kolbe (Bundestagsabgeordnete SPD, Leipzig)
Mike Nagler (Attac Leipzig)
Benjamin Nover (Obdachloser und Autor)
Moderation: Pfarrer Bernhard Stief (Nikolaikirche Leipzig)
vor etwa 2 monaten hatte mich stefan vom projekt Proyectos Ultravioleta aus guatemala angeschrieben. es ging um die teilnahme am normal-festival zu dem er und seine kollegen gerade eingeladen worden waren. sie hatten vor, dort das infobomb projekt zu präsentieren. eine meiner collagen sollte teil davon werden.
ich habe die zugehörige webseite ein paar mal abgesurft und mit stefan einige mails ausgtauscht. trotzdem muss ich aber offen zugeben, das ich bis heute nicht so genau weiß wie und in welcher weise ich in guatemala woran beteiligt gewesen bin, was sicherlich auch an der sprachbarriere liegt.
macht nix dachte ich mir. stefan und ich waren dann kurzerhand so verblieben, dass er sich einfach eines der bilder aussucht, sie herunter läd und damit nach eigenem ermessen verfährt. das spart abstimmungsarbeit und hat die sache für alle beteiligten stark vereinfacht. deb weg nach südamerika haben die bilder wohl über rebel:art und colectiva.tv gefunden.
das sind die momente ich denen ich mich über die möglichkeiten des netzes wieder einmal freuen.
http://www.uvuvuv.com/nrmal.html
vor etwa 2 monaten hatte mich stefan vom projekt Proyectos Ultravioleta aus guatemala angeschrieben. es ging um die teilnahme am normal-festival zu dem er und seine kollegen gerade eingeladen worden waren. sie hatten vor, dort das infobomb projekt zu präsentieren. eine meiner collagen sollte teil davon werden.
ich habe die zugehörige webseite ein paar mal abgesurft und mit stefan einige mails ausgtauscht. trotzdem muss ich aber offen zugeben, das ich bis heute nicht so genau weiß wie und in welcher weise ich in guatemala woran beteiligt gewesen bin, was sicherlich auch an der sprachbarriere liegt.
macht nix dachte ich mir. stefan und ich waren dann kurzerhand so verblieben, dass er sich einfach eines der bilder aussucht, sie herunter läd und damit nach eigenem ermessen verfährt. das spart abstimmungsarbeit und hat die sache für alle beteiligten stark vereinfacht. deb weg nach südamerika haben die bilder wohl über rebel:art und colectiva.tv gefunden.
das sind die momente ich denen ich mich über die möglichkeiten des netzes wieder einmal freuen.
http://www.uvuvuv.com/nrmal.html